Remis zum Saisonabschluss

22.03.2016

Fünf Wochen nach dem Hinspiel gegen die Raccoons aus Moers und nur eine Woche vor dem Ende dieser Spielzeit trat der HEC am vergangenen Sonntag zum Rückspiel in Dinslaken an. Nach einem stetigen Auf und Ab mussten sich die Krabben dabei etwas unglücklich mit einem Remis zufrieden geben, bleiben aber zumindest in dieser Saison ungeschlagen.

Beide Teams traten im Vergleich zum Hinspiel mit einem leicht veränderten Kader an. Bei den Duisburgern fehlten mit „den Knorrs“, und Timm Güllüg-Schroer gleich 3 von 5 Spielern aus dem nominell ersten Block der letzten Partie. Außerdem fiel Michael Hutschenreiter in der Defensive aus. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Debüt. Oliver Giesen, der beim Hinspiel noch an der Bandentür stand und das Team von außen unterstützte, schnürte zum ersten Mal die Schlittschuhe in einem Spiel für den HEC. So rückte Christoph Wilde als weiterer Verteidiger nach hinten, die beiden verbliebenen Sturmreihen blieben wie zuletzt und dahinter formierten sich 3 Verteidigungsreihen, von denen nur Thorsten Finken und Thomas Insel schon im Hinspiel zusammengespielt hatten. Doch auch die Gastgeber hatten ihren Kader leicht verändert und vor allem deutlich verjüngt. Aus der Jugend des GSC Moers stießen einige Spieler hinzu, die den Raccoons deutlich mehr Tiefe und vor allem mehr Geschwindigkeit verliehen.

Das erste Drittel blieb weitestgehend ereignislos. Beide Mannschaften neutralisierten sich und kam doch einmal ein Stürmer durch, zeichneten sich die Torhüter auf beiden Seiten aus. Lediglich das erste Erscheinen von „Oli“ Giesen auf dem Spielberichtsbogen bleibt zu erwähnen, allerdings nicht durch einen Scorerpunkt, der Verteidiger handelte sich seine ersten beiden Strafminuten ein. Die darauf folgende Überzahl konnten die Raccoons jedoch nicht nutzen. Stattdessen hielt vor allem Thomas Insel die Scheibe lange in den Reihen der Crabs und sorgte damit für einen weitestgehend ruhigen Verlauf der Strafzeit für Martin Behrensmeyer im Tor des HEC.

Im zweiten Drittel kam es dann schnell zu einem ersten Aufreger. Nachdem die Raccoons es schafften, sich vor dem Tor von Behrensmeyer festzusetzen, zappelte die Scheibe plötzlich im Netz. Das Tor wurde jedoch vom Schiedsrichter nicht gegeben, da es mit einem aktiven Schlittschuh-Kick erzielt wurde. Diese Szene sorgte für das erste Erwachen des HEC. Wie schon im Hinspiel drückte vor allem die Sturmreihe um Herbert Friedrichowski, Björn Korsch und Kevin Urselmann dem Spiel einen Stempel auf. Mit einem Doppelschlag erzielte erst Friedrichowski den Führungstreffer auf Vorlage von Korsch, ehe Korsch selbst nach Zusammenspiel der gesamten Sturmformation auf 2:0 erhöhte. Genau so schnell wie die doppelte Führung kam, war sie jedoch auch schon wieder weg. Zwar überstand der HEC noch eine weitere Unterzahl-Situation, als Thorsten Finken wegen Beinstellens auf der Sünderbank Platz nahm, dann schafften es die Raccoons jedoch ihrerseits mit einem Doppelschlag, das Spiel noch im zweiten Drittel auszugleichen. Mit diesem 2:2 gingen beide Teams in die zweite Pause.

Im letzten Drittel ging es dann hin und her. Zuerst brachte Korsch den HEC wieder in Front, als er ein schönes Zusammenspiel mit Friedrichowski und Oli Giesen vollendete. Damit hatte Giesen auch seinen ersten Scorerpunkt im Trikot der Krabben verbucht. Kurz darauf kam es zu einem kleinen Gerangel auf dem Eis, das jedoch abgesehen von einer kurzen Unterbrechung ohne Folgen für die Protagonisten blieb. In der Folge konnten die Gastgeber erneut ausgleichen, ehe ein furioses Ende der Partie begann. Keine fünf Minuten vor dem Ende der Partie setzten sich die Krabben im Drittel der Raccoons fest und drängten auf die erneute Führung. Im Anschluss an eine Einschussmöglichkeit von Herbert Friedrichowski wurde dieser vom Torhüter der Gastgeber mit dem Schläger an den Füßen behindert,  der dafür eine zweiminütige Strafe erhielt. In der folgenden Überzahl setzten Florian Radomski und Sascha Haferkamp Verteidiger Michael Meisters in Szene, der vor das Tor zog und seinen eigenen Rebound zum 4:3 im Tor unterbringen und so seinen ersten Treffer in einem Spiel für den HEC verbuchen konnte. Jedoch war das Spiel damit noch nicht entschieden. In den letzten Sekunden nahmen die Gastgeber noch ihren Torhüter vom Eis, dem aufkommenden Druck konnte der HEC nur Sekunden vor dem Schlusspfiff nicht mehr Stand halten und musste noch den Ausgleich zum 4:4 Endstand hinnehmen. 

In zwei ausgetragenen Spielen in dieser Spielzeit bleibt der HEC somit ungeschlagen, bei einem Sieg und einem Unentschieden. 

Damit verabschieden wir uns in die Sommerpause, jedoch ist schon jetzt abzusehen, dass wir uns bereits in Kürze mit einem ganz besonderen Leckerbissen wieder melden werden, dann aber nicht mit Kufen, sondern Rollen unter den Hockey-Schuhen.

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Aufstellung des HEC Duisburg: 

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Tor:

Behrensmeyer

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Verteidigung:

Insel – Finken

C. Wilde – Meisters

Giesen – Kotzyba

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Sturm:

Friedrichowski – Korsch – Urselmann

Radomski – Haferkamp – Saborowski

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Spielverlauf: 

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1. Drittel

2 Strafminuten Giesen (Behinderung)

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2. Drittel

0:1 Friedrichowski (Korsch)

0:2 Korsch (Friedrichowski / Urselmann)

2 Strafminuten Finken (Beinstellen)

1:2

2:2

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3. Drittel

2:3 Korsch (Friedrichowski / Giesen)

3:3

2 Strafminuten Raccoons (Beinstellen)

3:4 Meisters (Radomski / Haferkamp) – ÜZ

4:4

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Endstand: Raccoons 4:4 Crabs

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Strafminuten: Raccoons 2, Crabs 4

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